Svoboda, wir. (Zustände.)

 

 

„Ich bin der Arsch und ich bin die Hose. Ich bin da und eigentlich weg. Ich vergesse und ich erinnere mich. Ich bin und ich bin nicht.“

 

Svoboda, wir. (Zustände.) ist das  in die Öffentlichkeit getragene dramatische Ergebnis eines Theaterprojekts mit suchtmittelabhängigen Menschen, mit KlientInnen der VIVA Drogenberatung Klagenfurt.

 

Zum Stück: In Svoboda, wir. (Zustände.) verhandelt die soziale Randgruppe drogenabhängiger Menschen Themen, die für sie schmerzhaft schlagend werden, wenn sie sich ihrer Suchtsituation bewusst werden – einer Situation die keine leicht veränderbare ist, im Gegenteil. Auf dem Weg in ein substanzfreies Leben nach jahrelangem harten Drogenkonsum stehen ihnen die eigene Vergangenheit, das zu hinterfragende Selbst, die Sub-Situation und damit einhergehend die Unzufriedenheit, aber auch der leere Blick nach vorne wie Wände im Weg. Der erste Schritt, die Entscheidung für ein Leben ohne Sucht ist getroffen, dass es aber nicht einfacher wird, damit wurde nicht gerechnet. Hier setzt das Stück an, bei den Gedanken, die die Svobodas am Weg – nicht zurück, sondern nach vorne, in die Ungewissheit – begleiten, bei den Zuständen.

Uraufführung: 25. September 2013, Festsaal der BKS Klagenfurt.
Texte: KlientInnen der VIVA Drogenberatung Klagenfurt.

Konzept, Workshops, Textmontage, Regie: Stefan Ebner .

Schauspiel: Martin Geisler.

Videos, Sounds, Technik: Philip Kandler .